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Die digitale Verfügbarkeit von Daten erlaubt es alle relevanten Informationen zu einem Infrastrukturobjekt in die Betrachtung mit einzubeziehen. Für das Beispiel einer Brücke wären das die detaillierten Angaben zur Geometrie, Materialien wie auch die physikalischen Eigenschaften. Es macht keinen Sinn eine Brücke isoliert und ohne Raumbezug zu betrachten. Sie hat eine klar definierte Position, an der sie steht (bzw. stehen wird oder gestanden hat), stellt ein entscheidendes Bindeglied in einem Straßen- oder Schienennetz dar und ist Teil eines Mobilitätskonzeptes. Die Brücke ist umgeben von Flächen mit unterschiedlicher Nutzung, sie ist evtl. betroffen von Hochwasser, Starkregen, Waldbränden oder Erdbeben. Neue Datenquellen von Sensoren und Inspektionen liefern engmaschige Angaben über den Zustand und aktuelle Nutzung. Für alle Teilaspekte einer Brücke gibt es über die Phasen des Lebenszyklus hinweg und die konkreten Anforderungen die jeweiligen optimierten Parameter, Strukturen und Standards. GIS, CAD, FEA, BIM, Dateien, Datenbanken, LIDAR Scan, Luftbilder, Satellitenaufnahmen aber auch zugehörige Sachdaten und Prozesse haben alle ihre Berechtigung. Der Digitale Zwilling ist ein leistungsstarkes Konzept alle digitalen Informationen von einem realen Infrastrukturobjekt in einer dynamischen und intuitiv verständlichen Form zu erfassen, zu verwalten und auch zu analysieren. Die Integration von GIS und BIM spielt eine zentrale Rolle. Die vermeintlichen Widersprüche von Struktur und Standards zu Datenvielfalt und Offenheit werden aufgelöst. Einen entscheidenden Beitrag zur Konvergenz der Disziplinen leisten auch relevante Verbände. Die Initiativen und Aktivitäten von bitkom, buildingSMART und Deutscher Dachverband für Geoinformation werden exemplarisch dafür vorgestellt und über den aktuellen Stand hinaus wird ein Blick in die Zukunft von Infrastruktur Datenmanagement geworfen.

Was genau ist die Definition eines Digitalen Zwillings? Wo stehen wir bei aktuellen Projekten und in welchen Bereichen gibt es noch Nachholbedarf. Das Beispiel „Wasser“ liefert mit den unterschiedlichen Aspekten Klarheit. Experten aus der „Kommission Wasser“ des Deutschen Dachverband für Geoinformation und Gäste diskutieren den Stand der Implementierung von Digitalen Zwillingen in der Wasserpraxis und an welchen Stellen das Erfolgskonzept aktuell noch an Grenzen stößt. Die leitungsgebundenen Teile des Wasserkreislaufs werden bereits in hydraulischen Modellen umfassend dargestellt und die digitale Datengrundlage erlaubt die effektive Nutzung für Betrieb, Wartung und auch komplexe Simulationen. Wasser in Form von Niederschlägen, Oberflächenabfluss, Evapotranspiration oder Versickerung erfordert spezielle Parameter und Modelle, um Herausforderungen beim Grundwassermanagement, Starkregenereignissen oder auch Stadtklima erfolgreich zu adressieren. In Anschluss an die Podiumsdiskussion stehen die Panelisten für Fragen und Antworten am Stand des Deutschen Dachverbandes für Geoinformation (Halle 12.0 / Stand 0C029) zur Verfügung. Alle Zuhörerinnen und Zuhörer sind herzlich eingeladen dort aktiv in die Diskussion mit einzusteigen und die Themen bei einem kleinen Empfang zu vertiefen. Die Podiumsdiskussion ist Teil der Twin Talk Veranstaltungsreihe.

Users today leverage a variety of products, tools and data to solve increasingly complex problems. Workflows will vary from project to project. Combining a BIM model from tool 1, civil engineering data from tool 2, reality capture from tool 3, GIS data from tool 4 and 3D context from tool 5 becomes even more complex. Using open standards, like OGC 3D Tiles, and interoperable tools, like open visualization clients, simplify these complex data wrangling workflows to accelerate value for the Community. Example - HNTB leverages multiple products to design a new bridge or roadway, including Civil3D, Revit, OpenRoads. They use Cesium to bring this data together, along with Google P3DT to create immersive digital twins within Unity and Unreal for their end users. They selected Cesium for Unity and Cesium Unreal as their visualization clients because they are open source and reduced their average project development by 70% If we want to ensure we continue making the complex simple for developers & users within the 3D and Geospatial communities, openness and interoperability of data and software will be the keystone. https://cesium.com/blog/