More geoinformation through GPU: How AI is changing the analysis of spatial data
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Die öffentliche Verwaltung steht angesichts zunehmender Anforderungen wie Klimaanpassung, Flächenmanagement, Energieplanung oder Infrastrukturentwicklung vor der Herausforderung, fundierte raumbezogene Entscheidungen auf einer aktuellen, flächendeckenden und objektiven Datenbasis zu treffen. Der Bedarf an qualitativ hochwertigen Geodaten wächst daher kontinuierlich auf allen Verwaltungsebenen. Gleichzeitig steigt gerade im Bereich der Erdbeobachtung auch die Verfügbarkeit von Geodaten durch öffentliche und privatwirtschaftliche Satellitenmissionen, aber auch Luft- und Drohnenbefliegungen, rapide an. Aus beiden Aspekten ergibt sich ein wachsender Analyse- und Interpretationsbedarf, der mit klassischen, manuell geprägten Auswertungsmethoden kaum zu bewältigen ist.
Der Vortrag zeigt, wie im Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) Verfahren der Künstlichen Intelligenz (KI) dazu genutzt werden, um in diesem Spannungsfeld neue Möglichkeiten für effiziente, skalierbare und (teil-)automatisierte Prozessierungen von Fernerkundungsdaten zu schaffen. Die Fallbeispiele stammen aus dem Bereich der Landbedeckung, der Erkennung von Bautätigkeiten sowie der Ableitung verschiedener Objektkategorien aus 3D Punktwolken. Neben technisch-methodischen Aspekten wird auch auf die Herausforderungen bei der Operationalisierung in Verwaltungsprozessen eingegangen.

