Präsident
Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie
Kurz-Vita Prof. Dr. Thomas Schmid
seit 2007 Präsident des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie
2008 Gründung Fachzentrum Klimawandel, seither Leitung des Beirates
2014 Ernennung zum Honorarprofessor der Hochschule RheinMain
2016-2022 Gewählter Sprecher der Präsidentinnen und Präsidenten der Landesämter für Umwelt der Bundesrepublik Deutschland, des BfG, BfS, BfN und UBA
seit 2019 Leitung der Arbeitsgruppe Copernicus der Landesumweltämter (gemeinsam mit dem Land Schleswig-Holstein)
seit 2021 Koordinator des Umweltressorts im Lenkungskreis Raumfahrtstrategie des Landes Hessen, Hessische Staatskanzlei
2021 Gründung Lore-Steubing-Institut für Naturschutz und Biodiversität in Hessen (LSI), seither Geschäftsführender Direktor und Sprecher des Direktoriums
Short-CV Prof. Dr. Thomas Schmid
since 2007 President of the Hessian Agency for Nature Conservation, Environment and Geology (HLNUG)
2008 Founding of the Centre for Climate Change and Adaptation; Chair of the Advisory Board since its establishment
2014 Appointed Honorary Professor, RheinMain University
2016–2022 Elected Spokesperson of the Presidents of the German State Environmental Agencies, Federal Institute of Hydrology (BfG), Federal Office for Radiation Protection (BfS), Federal Agency for Nature Conservation (BfN), and the German Environment Agency (UBA)
since 2019 Head of the Copernicus working group of the German State Environmental Agencies (together with the state of Schleswig-Holstein)
since 2021 Coordinator for the Environmental Sector, Steering Committee for the Space Strategy of the State of Hesse, Hessian State Chancellery
2021 Founding Director and Spokesperson, Lore-Steubing Institute for Nature Conservation and Biodiversity in Hesse (LSI)
Datum

Für Fragen des Globalen Wandels sowie Herausforderungen wie Klimawandel und Biodiversitätskrise ist die Satellitenfernerkundung längst ein unverzichtbares Instrument. Das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) setzt diese Technologie bereits in zahlreichen Fachbereichen ein.
Zunächst werden konkrete Anwendungsbeispiele präsentiert: Dazu zählen das Wasserqualitätsmonitoring mittels der optischen Sentinel-Satelliten, die Detektion von Bodenbewegungen mit SAR-Daten von Sentinel-1, die multi-temporale Zeitreihenanalyse für das Zustands- und Veränderungsmonitoring von Grünland sowie die zwei Dekaden umfassende Auswertung thermaler Satellitendaten für den hessischen Hitzeviewer. Diese Beispiele verdeutlichen, welches Potenzial die Fernerkundung für die Umweltverwaltung besitzt.
Der zweite Teil widmet sich den fachlichen und technologischen, als auch rechtlichen und administrativen Herausforderungen beim Einsatz von Fernerkundungsdaten in der Landesverwaltung. Dazu gehören beispielsweise die Auswahl geeigneter Sensortypen und Analysemethoden, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Cloud-Diensten, die Sicherstellung der Reproduzierbarkeit von Ergebnissen bei sensorischen Weiterentwicklungen sowie die rechtliche Beweiskraft fernerkundungsbasierter Ergebnisse.
Aufbauend auf unseren Erkenntnissen skizzieren wir strategische Handlungsempfehlungen zur Etablierung der Satellitenfernerkundung im behördlichen Umweltmonitoring.