From Space to Office: Anwendungen und Herausforderungen der satellitengestützten Erdbeobachtung in der hessischen Umweltverwaltung
Über uns
Für Fragen des Globalen Wandels sowie Herausforderungen wie Klimawandel und Biodiversitätskrise ist die Satellitenfernerkundung längst ein unverzichtbares Instrument. Das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) setzt diese Technologie bereits in zahlreichen Fachbereichen ein.
Zunächst werden konkrete Anwendungsbeispiele präsentiert: Dazu zählen das Wasserqualitätsmonitoring mittels der optischen Sentinel-Satelliten, die Detektion von Bodenbewegungen mit SAR-Daten von Sentinel-1, die multi-temporale Zeitreihenanalyse für das Zustands- und Veränderungsmonitoring von Grünland sowie die zwei Dekaden umfassende Auswertung thermaler Satellitendaten für den hessischen Hitzeviewer. Diese Beispiele verdeutlichen, welches Potenzial die Fernerkundung für die Umweltverwaltung besitzt.
Der zweite Teil widmet sich den fachlichen und technologischen, als auch rechtlichen und administrativen Herausforderungen beim Einsatz von Fernerkundungsdaten in der Landesverwaltung. Dazu gehören beispielsweise die Auswahl geeigneter Sensortypen und Analysemethoden, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Cloud-Diensten, die Sicherstellung der Reproduzierbarkeit von Ergebnissen bei sensorischen Weiterentwicklungen sowie die rechtliche Beweiskraft fernerkundungsbasierter Ergebnisse.
Aufbauend auf unseren Erkenntnissen skizzieren wir strategische Handlungsempfehlungen zur Etablierung der Satellitenfernerkundung im behördlichen Umweltmonitoring.

