Datum

Der Regionalverband FrankfurtRheinMain hat eine Biotop- und Nutzungstypenkarte von Grund auf neu erstellt.
Es wurde hierzu ein Kartierbüro beauftragt, auf Basis von Infrarot-Luftbildern die Biotop- und Nutzungstypen für die Fläche des Regionalverbandes zu kartieren.
Die gelieferten Geometrien wurden anschließend in eine Kartendarstellung gebracht, wozu eine völlig neue Symbolik entwickelt wurde.
Aus dieser Karte wurde schlussendlich ein analoges Kartenwerk als auch eine digitale Präsentation in Form eines Kartendienstes abgeleitet.
Der Vortrag legt den Fokus auf die Entwicklung der Symbolik aus den über 220 gelieferten Typen zu einer lesbaren Karte.

Die Errichtung eines Kreuzes, einer Steinpyramide, eines vermessungstechnischen Höhenpunktes oder die Benennung macht einen beliebigen Geländepunkt noch nicht zu einem Gipfel. Um diese auf ihre orographische Bedeutung hin zu betrachten, lässt sich jedoch eine Klassifizierung nach Höhe, Dominanz und relativer Prominenz vornehmen. Diese drei Größen sind messbar und somit objektiv und einheitlich, einfach zu erheben, und nahtlos anwendbar für die gesamte Erde, vom Achttausender bis zum Küstenhügel.
In gedruckten Karten wie der Topographischen Karte in Deutschland, der Österreichischen Karte 1:50.000 und ganz besonders der Schweizer Landeskarte waren auch Berge und Gipfel nach ihrer Bedeutung differenziert. Die heutigen digitalen Nachfolger verzichten leider nahezu völlig darauf.
Es wird die Anwendung des Klassifizierungsverfahrens für die Beschriftung von Bergen und Gipfeln in der Städtekarte des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain gezeigt. Darüber hinaus erfolgen exemplarische Beispiele aus verschiedenen Regionen.