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Die Errichtung eines Kreuzes, einer Steinpyramide, eines vermessungstechnischen Höhenpunktes oder die Benennung macht einen beliebigen Geländepunkt noch nicht zu einem Gipfel. Um diese auf ihre orographische Bedeutung hin zu betrachten, lässt sich jedoch eine Klassifizierung nach Höhe, Dominanz und relativer Prominenz vornehmen. Diese drei Größen sind messbar und somit objektiv und einheitlich, einfach zu erheben, und nahtlos anwendbar für die gesamte Erde, vom Achttausender bis zum Küstenhügel.
In gedruckten Karten wie der Topographischen Karte in Deutschland, der Österreichischen Karte 1:50.000 und ganz besonders der Schweizer Landeskarte waren auch Berge und Gipfel nach ihrer Bedeutung differenziert. Die heutigen digitalen Nachfolger verzichten leider nahezu völlig darauf.
Es wird die Anwendung des Klassifizierungsverfahrens für die Beschriftung von Bergen und Gipfeln in der Städtekarte des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain gezeigt. Darüber hinaus erfolgen exemplarische Beispiele aus verschiedenen Regionen.

