Digitale Strategien für den Umgang mit Extremereignissen im Wasserkreislauf
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Digitale Strategien für den Umgang mit Extremereignissen im Wasserkreislauf
Großschadensereignisse stellen eine erhebliche Herausforderung für die Gesellschaft und Infrastruktur dar. Grundlage aller Betrachtungen sind ein umfassendes Verständnis der Ursachen und die Art, Ausmaß und Häufigkeit der Ereignisse.
Erdbeben, Tsunamis oder Vulkanausbrüchen werden kaum durch den Menschen oder das Klima beeinflusst und historische Daten liefern eine stabile Basis für die zukünftige Risikobewertung.
Die Situation bei Hochwassern ändert sich jedoch gravierend und für die Simulation zukünftiger Ereignisse reicht der Blick in die Vergangenheit bei weitem nicht mehr aus. Angepasste Klimamodelle und digitale Zwillinge erlauben eine umfassende Analyse der Folgen von prognostizierten Hochwassern, sowie die Beurteilung der Wirksamkeit potenzieller Konzepte. Zentrale Ansätze sind die Meidung von Hochrisikogebieten, Maßnahmen zur Regulierung der Pegelstände und die Ertüchtigung von Infrastruktur, um resilienter gegen Hochwasser zu sein.
An aktuellen Beispielen werden Anpassungsstrategien aufgezeigt. Hochwasser und durch Hochwasser entstandene Schäden werden zunehmen, eine vollständige Vermeidung ist nicht möglich und wird vom Leitmotiv der Schadensminderung und des Schadensmanagement ersetzt.

