Nutzung von Lichtwellenleiter für Bauwerksmonitoring und Verkehrsflussanalysen
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Lichtwellenleiter werden üblicherweise für die Telekommunikation benutzt. Bei der Datenübertragung wird jedoch ein kleiner Anteil des eingekoppelten Lichts an jeder Stelle der Glasfaser zurück an die Quelle reflektiert. Durch Analyse des rückgestrahlten Signals können lückenlos die Dehnungen, Temperaturen oder Vibrationen entlang der gesamten Strecke erfasst werden.
In diesem Beitrag wird gezeigt wie die verteilte faseroptische Sensorik (engl. distributed fiber optic sensing - DFOS) im Bauwerksmonitoring eingesetzt werden kann um z.B. Risse in Brückenbauten zu detektieren und um Eigenfrequenzen zu bestimmen. Teilweise können für diese Anwendungen bereits vorhandene Kommunikationsleitungen benutzt werden, wodurch kein Installationsaufwand vor Ort erforderlich ist. Dies trifft insbesondere für Verkehrsflussanalysen zu, da Kommunikationsleitungen vielfache entweder direkt in den Straßenaufbau eingebettet werden und knapp neben der Straße verlegt werden. Durch verteilte akustische Messungen (engl. distributed acoustic sensing – DAS) können einzelne Fahrzeuge detektiert und klassifiziert werden. Ebenso können die Geschwindigkeit und Fahrtrichtung aus den Messdaten abgeleitet werden. Die Herausforderung sind dabei die großen Datenmengen von mehreren Gigabyte pro Minute.

