Geobasisdaten als präventives und reaktives Werkzeug bei hydrologischen Extremereignissen (an Bundeswasserstraßen)
2.2.4 Einsatz von Geoinformationen für den regionalen und effektiven Hochwasserschutz und Niedrigwassermaßnahmen

Geobasisdaten als präventives und reaktives Werkzeug bei hydrologischen Extremereignissen (an Bundeswasserstraßen)

Erdbeobachtung und Umweltmonitoring
Bauwerks- und Brückenmonitoring
Mobile Mapping und Laserscanning
Mittwoch, 8. Okt. 2025
15:20 - 15:40 | Europe/Berlin

Conference

INTERGEO Conference | Transparenz 1 (with translation/mit Übersetzung)
Deutsch
Über uns

Die BfG ist als Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministerium für Verkehr (BMV) aufgestellt. Sie ist das wissenschaftliche Institut des Bundes für die Forschung, Begutachtung und Beratung in den Bereichen Hydrologie, Gewässernutzung, Gewässerbeschaffenheit, Ökologie und Gewässerschutz. Das Tätigkeitsfeld erstreckt sich insbesondere auf die Bundeswasserstraßen, d. h. die großen Flüsse, Kanäle und Küstengewässer. Die Beratung zielt in erster Linie auf die Aufgabenbereiche des BMV und die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) ab. Darüber hinaus werden weitere Ressorts und Dritte beraten, hier sind insbesondere das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) und die Bundesländer Kunden. Dieser interministerielle Auftrag ist bei hydrologischen Extremereignissen von hoher Relevanz, da die Zuständigkeit bei Niedrigwasser primär beim Bund liegt, bei Hochwasser allerdings bei den Bundesländern.

In diesem Vortrag werden die geodätischen Arbeiten der BfG im Zusammenhang mit Hoch- und Niedrigwasser präsentiert. Je nach Entwicklungsstand handelt es sich dabei um Forschungs- und Entwicklungsarbeiten oder um Beträge zum Management im Wirkbetrieb bei den Kunden. Dabei werden 

  • die Erstellung von gemeinsamen Bund-Länder-Messprogrammen für Extremereignisse,
  • die Erfassung von Wasser-Land-Grenzen sowie Wasseroberflächentopographien bei unterschiedlichen Abflüssen,
  • die Erfassung von Gewässerboden- und Geländetopotgraphien bis hin zur
  • Erfassung von Wasserbauwerken und der Vegetation, um deren Einfluss auf das Abflussregime bei Extremereignissen berücksichtigen zu können

betrachtet.  

Sprecher*innen