Digitale Zwillinge zur Sicherung kritischer Infrastrukturen (KRITIS)
Über uns
Ab 2025 reguliert das KRITIS-Dachgesetz die Resilienz und die physische Sicherheit kritischer Infrastrukturen.
In Verbindung mit der EU-Richtlinie über Maßnahmen für ein gemeinsames Cybersicherheitsniveau in der Europäischen Union (NIS-2-Richtlinie) und ergänzt um branchenspezifische Sicherheitsstandards (z.B. des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfachs) steigen nun für die Betreiber kritischer Anlagen die Anforderungen an deren Monitoring.
Digitaler Zwillinge bieten hervorragende Eigenschaften, um sie in die Verfahren zur Bewertung kritischer Infrastrukturen zu integrieren. Als Spiegelbild realer Hardwarekomponenten (z.B. Gebäudeinformationen aus BIM, Kenndaten von Maschinen) und Umweltereignisse (Pegelstände, Wetterphänomene, etc.) übertragen die Sensordaten der digitalen Zwillinge ihre Messwerte und Beobachtungen in manuelle, teil- oder auch vollautomatische Begehungsprozesse.
Der Vortrag beschreibt diese mithilfe digitaler Zwillinge umzusetzende Integration von Informationstechnologie und operationelle Technologie (IT/OT Konvergenz) und bezieht sich dabei für die KRITIS-Assessments auf die entsprechenden Maßnahmenkataloge des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie).

