Geschäftführer
Diplom-Physiker, seit 1996 geschäftsführender Gesellschafter von interactive instruments.
Themenschwerpunkte sind das Geodatenmanagement auf der Basis offener Standards, Web-basierte IT-Architekturen, die Standardisierung in OGC und die Entwicklung entsprechender Softwarelösungen.
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Digitale Souveränität umfasst mehr als den Einsatz quelloffener Software – sie beschreibt die Fähigkeit von Institutionen und Individuen, ihre digitalen Prozesse selbstständig, selbstbestimmt und sicher zu gestalten. Für Verwaltungen mit zentraler Verantwortung in der Führung und Bereitstellung von Geobasisdaten ist diese Fähigkeit essenziell.
Der Beitrag betrachtet digitale Souveränität aus technischer Perspektive. Im Fokus steht die Frage, wie IT-Systeme und ihre Spezifikationen so gestaltet werden können, dass sie langfristig wartbar, technologisch flexibel und interoperabel bleiben. Gleichzeitig sollten sie einfach zu bedienen und ressourcenschonend sein, um auch unter eingeschränkten personellen und finanziellen Bedingungen eigenverantwortlich betrieben werden zu können.
Auch auf der Nutzerseite ergeben sich Herausforderungen: Geobasisdaten sollten ohne Spezialwissen auffindbar, verständlich und in verschiedensten IT-Umgebungen und Werkzeugen nutzbar sein. Die technische Gestaltung der Datenbereitstellung wirkt sich somit direkt auf die digitale Souveränität von Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft aus.
Anhand von Beispielen wird aufgezeigt, wie aktuelle Architekturen wie die der GeoInfoDok der AdV weiterentwickelt werden könnten, um die digitale Souveränität zu stärken.
