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die STEG Stadtentwicklung GmbH
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Aufgrund der katastrophalen Folgen extremer Wetterereignisse werden auch die Aktivitäten der Städte, Kreise und Gemeinden immer wieder hinterfragt. Was ist eigentlich von kommunaler Seite in den letzten Jahren unternommen worden, um "vor die Lage zu kommen"? Wie können dabei mögliche Auswirkungen des Klimawandels weitgehend vermieden und die Widerstandsfähigkeit der Regionen gegenüber den fortschreitenden klimatischen Veränderungen gestärkt werden?
Kommunale Geoinformationen, großräumige Erdbeoachtungsdaten sowie Klimazwillinge und KI spielen dabei zukünftig eine entscheidende Rolle.
Der Vortrag vertieft ausgewählte Aspekte.

Kommunale Verwaltungen stehen vor der Herausforderung, Klimaanpassungsmaßnahmen in Stadtentwicklungskonzepte zu integrieren, benötigen dafür jedoch regelmäßige, gesamtstädtische Daten. Bisher fehlt oft ein hochauflösendes Monitoring, und Auswertungen basieren meist auf den häufig nur alle 2 oder 3 Jahre aufgenommenen Luftbildern. Satellitendaten, die regelmäßig und kostenfrei klimarelevante Informationen liefern, werden kaum genutzt. Satellitendaten ermöglichen es, in regelmäßigen Abständen kostenfrei Informationen zu klimaanpassungsrelevanten Parametern zu liefern. Derzeit wird diese Möglichkeit in der kommunalen Arbeit allerdings kaum genutzt.
Das Copernicus Netzwerkbüro Kommunal unterstützt deutsche Städte und Kommunen bei der Nutzung von Erdbeobachtungsdaten. Es wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR gefördert, vom BMV finanziert und hat die Aufgabe zu untersuchen, welchen Beitrag die Fernerkundung und hier insbesondere die Daten und Dienste des Copernicus-Programms zur Unterstützung der kommunale Ebene (Städte, Landkreise, Gemeinden) bei der Erfüllung von täglichen Aufgaben leisten kann.
Im Rahmen des Vortrags werden die Erfahrungen der Netzwerkarbeit präsentiert und Best Practices vorgestellt, die zeigen, wie Erdbeobachtungsdaten bereits effizient und effektiv für die Klimaanpassung und weitere kommunale Herausforderungen genutzt werden können.

Facing increasing impacts of climate change such as heat waves and extreme rainfall events, cities need to strengthen their climatic resilience. The sponge city concept utilizes blue-green infrastructures to mitigate urban heat island effects and flood risks, by extending networks of green spaces (e.g. green roofs and parks) and by restoring natural hydrological cycles. Identifying climate change related risks, targeting tailored adaptation measures, and monitoring and evaluating the effectiveness of implemented measures require data-driven approaches to inform planning and decision-making.
Earth Observation (EO) imagery can contribute to a robust monitoring of climate change impacts and adaption measures across multiple spatial scales. Though, the added value of EO for practitioners and decision makers (e.g. public authorities) emanates from EO-based data products often derived from multi-(data) source and model-based approaches.
This presentation introduces the sponge city concept, including key elements and provides examples of available EO-based data products from the Copernicus Land Monitoring Service (CLMS), relevant for targeting and monitoring related interventions. Further, an EO-based modelling approach is outlined that seeks to enable spaceborne monitoring of greened rooftop area in Germany, by using high-resolution satellite imagery. This approach is currently being developed as part of a research project aiming at supporting the national climate change monitoring program in Germany (DAS-Monitoring), coordinated by the German Environment Agency (UBA).