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Trimble Connect dient als cloudbasierte Kollaborationsplattform, die Projektbeteiligte, Daten und Arbeitsabläufe über den gesamten Projektverlauf hinweg vereint. Durch die Bereitstellung einer zentralen Datenquelle, auch Common Data Environment (CDE) genannt, ermöglicht sie Echtzeitzugriff auf 2D- und 3D-Modelle, Dokumente und andere wichtige Projektinformationen – von jedem Ort und jedem Endgerät aus.
Durch die Integration mit den Vermessungs-, Kartierungs- und Reality Capture-Lösungen von Trimble ermöglicht Trimble Connect Bauunternehmen und Ingenieurbüros die Verwaltung und gemeinsame Nutzung hochpräziser, standortbezogener Daten. Dies schafft einen nahtlosen Arbeitsablauf zwischen Büro und Feld, bei dem die von Vermessern erfassten Baustellenbedingungen sofort im digitalen Projektmodell visualisiert werden können. Erfahren Sie, wie Außendienstteams mit Trimble Access, Trimble Business Center und Trimble Connect Software noch effizienter mit dem Team im Büro kommunizieren können.
In diesem Vortrag wird anhand von Kundenbeispielen aus der Stahlkonstruktion und von Infrastrukturprojekten anschaulich gezeigt, wie dank vernetzter Workflows, Arbeitsabläufe optimiert und die gesamte Projekteffizienz gesteigert werden kann. Sie erfahren, wie der Einsatz von Tekla Structures Software im Bereich Beton- und Stahlkonstruktion präzises Bauen ermöglicht und Ungenauigkeiten in den Bauunterlagen reduziert. In Kombination mit dem Trimble X9 3D-Laserscanner und den Trimble Totalstationen arbeiten Anwender produktiver, verbessern die Qualität und senken gleichzeitig die Kosten.

Die Bauindustrie durchläuft derzeit einen tiefgreifenden Wandel, der mit zahlreichen Herausforderungen verbunden ist, insbesondere in Bezug auf die Instandsetzung und den Ausbau von Infrastrukturen. In diesem anspruchsvollen Umfeld stehen die Marktteilnehmer vor der Aufgabe, Projekte schneller, nachhaltiger, kostengünstiger und in höherer Qualität umzusetzen. Um in dieser dynamischen Industrie erfolgreich zu sein, müssen sich die beteiligten Organisationen kontinuierlich weiterentwickeln. Dies erfordert hohe Kompetenzen im Management, in den Teams und im gesamten Projektökosystem. Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist dabei der Digitalisierungsgrad der Beteiligten.
Autodesk AI und BIM bilden ein Fundament für die digitale Transformation in der Bauindustrie. Autodesk investiert seit vier Jahrzehnten in innovative Schlüsseltechnologien, darunter Künstliche Intelligenz (AI) und vernetztes Arbeiten mit Connected BIM in der offenen Autodesk Design & Make Plattform. Der Vortrag gibt einen umfassenden Überblick über die aktuellen technologischen Entwicklungen in der Bauindustrie mit Autodesk AI und skizziert die Zukunft von BIM.

Um eine einheitliche Kommunikation der Vermessungsbranche über ihre Produkte und Dienstleistungen im BIM-Prozess zu ermöglichen wurden vom DVW-Arbeitskreis 3 vier zentrale „BIM-Fachmodelle der Vermessung“ definiert: das Geodätische Raumbezugsmodell, das Bestandsmodell Vermessung, das Absteckungsmodell und das Baudokumentationsmodell. Für jedes Modell werden Zweck, Inhalte und Schnittstellen zu anderen Disziplinen beschrieben.

Komplexere Bauvorschriften, knappes Bauland und die Verdichtung der Bebauung erschweren zunehmend die Bauantragstellung. Hinzu kommt, dass durch den zunehmenden Fachkräftemangel die komplexer werdenden Aufgaben in den bisherigen Vorgehensweisen kaum mehr zu bewältigen sind. Der wachsende Informationsgehalt erschwert die Lesbarkeit des nach wie vor zeichnungsorientierten 2D-Lageplans, der als wesentlicher Teil der Vorlagen zum Baugesuch die Einfügung des Bauvorhabens in seine bauordnungs- und bauplanungsrechtliche Umgebung nachweist. Parallel wird der Planungsprozess mit der Methode Building Information Modeling (BIM) auf völlig neue prozessuale wie informationstechnische Grundlagen gestellt. BIM ist objektorientiert und geometrisch von vorneherein 3D, so dass es naheliegt, auch den Lageplan auf eine 3D-Basis zu stellen. Grundlage eines effizienten Datenaustauschs zwischen am Planungsprozess Beteiligten, u.a. Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure (ÖbVI), Entwurfsverfasser (Architekturbüro) und Genehmigungsbehörden, muss eine standardisierte Datenstruktur sein. Eine mit geodätischem Know-how erstellte und qualitätsgesicherte 3D-Grundlage steht den Beteiligten derzeit nicht in standardisierter Datenstruktur zur Verfügung. Mehr Automatisierung insbesondere durch modellbasierte Prüfungen komplexer Vorschriften kann die Planungs- und Genehmigungsprozesse beschleunigen und so den Auswirkungen des Fachkräftemangels entgegenwirken.
Hier setzt das Forschungsprojekt „3D-Lageplan zum Baugesuch“ an. Ziel des Projekts ist es, ein die Domänen BIM und GIS übergreifendes Informationsmodell für einen 3D-Lageplan zu schaffen. Das Informationsmodell ist die Basis für die Interoperabilität zwischen BIM- und GIS-basierten Prozessen, für die Automatisierung von Berechnungs- und Prüfroutinen in den beiden Domänen und für das Einfügen des 3D-Lageplans als integraler Bestandteil in den digitalen Baugenehmigungsprozess.
Der Vortrag gibt einen Überblick zum aktuellen Stand des Projektes.