Abteilungsleiter
Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
Nach dem Studium der Geograhie arbeitete Herr Lenk als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Darmstadt und promovierte dort am Institut für Wasserbau. Es folgten zwei Jahr bei einem IT-Unternehmen. Seit 2002 arbeitet er im Bundesamt für Kartographie, zunächst als Referatsleiter und seit 2017 als Abteilungsleiter.
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Der globale Klimawandel hat die Hochwassergefahren auch in Deutschland verschärft. Dabei nehmen vor allem kurze und intensive Niederschläge, sogenannte Starkregenereignisse, in kleinräumigen Regionen an Häufigkeit wie Ausmaß zu. Heftige Sturzfluten mit einem potentiellen hohen Ausmaß an Schäden sind die Folgen. Dem lässt sich begegnen, indem man auf der Grundlage von genaueren und hochaktuellen Geodaten potentielle Risiken sowohl langfristig als auch kurzfristig bestmöglich abschätzt.
Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) hat in enger Zusammenarbeit mit zuständigen Fachbehörden von Bundes- und Ländesämtern Hinweiskarten zu Starkregengefahren für Deutschland erstellt. Die Karten wurden auf der Grundlage von Langzeitbeobachtungen von Niederschlägen, Geländedaten und eines hydrodynamischen Modells für zwei statische Niederschlagsszenarien berechnet. Im nächsten Schritt sollen in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) Kurzeitprognosen für regionale Ergebnisse dynamisch berechnet werden. Hierfür setzt das BKG seinen im Aufbau befindlichen Digitalen Zwilling Deutschland ein.